
Wissenswertes über
die Hausstaubmilben-Allergie
Mittlerweile ist erwiesen, dass auch Allergiker auf den Schlafkomfort von Federn und Daunen nicht verzichten müssen, da das für Menschen so angenehme Mikroklima der Daunendecken als Lebensraum für die Hausstaubmilbe ungeeignet ist.
Ein daunendichtes Gewebe der Daunenbettwaren stellt zusätzlich eine regelrechte „Milbenbarriere“ dar. Dieses ist sehr dicht gewebt, um das Herausdringen von Daunen und Federn zu vermeiden. Hausstaubmilben und menschliche Hautschuppen, die die Nahrung der Milben darstellen, können nicht durch das Gewebe eindringen.
In Langzeituntersuchungen von Daunen- und Federbettwaren wurden folgerichtig nur äußerst geringe Milben- und Allergenkonzentrationen nachgewiesen. Den Vergleich mit Synthetikbettwaren brauchen Daunen- und Federbetten daher nicht zu scheuen: Sie sind aus allergologischer Sicht unbedenklich. Bettwaren mit einer Füllung aus Federn und Daunen spielen weder als Standort noch als Nahrungsquelle für Hausstaubmilben eine Rolle. (1)
Auch neuere internationale Untersuchungen, die sich in Langzeitstudien mit der Frage nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Daunen- und Federbettwaren und der Hausstauballergie beschäftigt haben, konnten übereinstimmend die landläufig vertretene Ansicht widerlegen, dass entsprechende Bettwaren ein erhöhtes Risiko für Hausstauballergiker darstellen. (2), (3)
- Jürgens, H. W., Abschlussbericht „Ökologische Untersuchungen zu Hausstaubmilben“, 1992
- Nafstad et al., Clin Exp Allergy 2002 Aug; 32(8): 1150-54
- Ponsonby et al., J Clin Epidemiol 2002 Jun; 55(6): 556-62
Ein klares Ja zu Federn und Daunen
Auch für Hausstaubmilben-Allergiker sind Daunen- und Federbetten sehr empfehlenswert
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